Website-Report Ostfriesland

Wir haben die Websites von 22 ostfriesischen Städten, Gemeinden und Inselverwaltungen nach denselben Kriterien geprüft: Suchmaschinen-Optimierung, technische Qualität und Sicherheit.

Wichtig zur Einordnung: Untersucht wurden ausschließlich Websites öffentlicher Träger – keine Betriebe aus der Wirtschaft. Beide Gruppen sind nicht miteinander vergleichbar: Kommunen unterliegen anderen Vorgaben, arbeiten mit anderen Budgets und werden häufig von Verwaltungen statt von Agenturen betreut.

Stand: 19.08.2026

71
Durchschnitt von 100
71
Mittelwert (Median)
54–87
Spanne schlechtester bis bester Wert
22
geprüfte Gemeinde-Websites

Wie die Gemeinde-Websites abschneiden

Verteilung der Gesamtbewertung über alle geprüften Gemeinde-Websites.

0–49 Punkte 0 · 0 %
50–69 Punkte 10 · 45 %
70–84 Punkte 10 · 45 %
85–100 Punkte 2 · 9 %

Die häufigsten Schwachstellen

Anteil der geprüften Gemeinde-Websites, bei denen der jeweilige Punkt nicht erfüllt war.

Sicherheits-Header gesetzt 100 %
Bilder mit Alt-Text 77 %
Open-Graph-Tags (Social Media) 73 %
Meta-Description-Länge optimal 68 %
HSTS-Header (erzwungenes HTTPS) 55 %
Title-Länge optimal 41 %
Meta-Description vorhanden 41 %
Strukturierte Daten (Schema.org) 36 %
Schnelle Serverantwort 32 %
Sinnvolle Überschriften-Struktur 27 %

Eingesetzte Systeme

Welche Content-Management-Systeme die Gemeinden einsetzen.

TYPO3 9 · 41 %
WordPress 4 · 18 %

Von 4 WordPress-Installationen liefen 1 zum Prüfzeitpunkt nicht in der aktuellen Version. Veraltete Installationen sind das häufigste Einfallstor für Angriffe.

Im Schnitt sind 9 Erweiterungen pro Website eingebunden – jede davon muss einzeln gepflegt werden.

Zum Vergleich: Betriebe aus der Wirtschaft

Erste Stichprobe von 59 ostfriesischen Unternehmen – bewusst getrennt ausgewiesen, weil sich Kommunen und Betriebe nicht sinnvoll gegeneinander aufrechnen lassen.

63
Durchschnitt Betriebe
71
Durchschnitt Gemeinden
26–90
Spanne bei den Betrieben
59
geprüfte Betriebe

13 der 59 geprüften Betriebe (22 %) liegen unter 50 von 100 Punkten. Unter den Gemeinde-Websites war das bei keiner einzigen der Fall.

Häufigste Schwachstellen bei Betrieben

Anteil der geprüften Unternehmens-Websites, bei denen der Punkt nicht erfüllt war.

Sicherheits-Header gesetzt 95 %
Bilder mit Alt-Text 78 %
Schnelle Serverantwort 78 %
HSTS-Header (erzwungenes HTTPS) 68 %
Meta-Description-Länge optimal 64 %
Open-Graph-Tags (Social Media) 58 %

Besonders auffällig: Von 24 WordPress-Installationen liefen 15 zum Prüfzeitpunkt nicht in der aktuellen Version – das sind 63 Prozent. Veraltete Installationen sind das häufigste Einfallstor für Angriffe, weil die geschlossenen Sicherheitslücken mit jeder Veröffentlichung öffentlich dokumentiert werden.

Wie wir gemessen haben

  • Geprüft wurde jeweils die Startseite, automatisiert und nach identischen Kriterien.
  • Bewertet werden Suchmaschinen-Optimierung und technische Qualität in je 100 Punkten; der Gesamtwert fasst beides zusammen.
  • Die Schwellenwerte folgen anerkannten Standards – etwa Google Lighthouse für die Serverantwortzeit und die OWASP-Empfehlungen für Sicherheits-Header.
  • Ausgewertet wurde ausschließlich, was die Websites öffentlich ausliefern. Es fand keinerlei Zugriffsversuch auf geschützte Bereiche statt.
  • Geprüft wurden Websites öffentlicher Träger – Städte, Gemeinden und Inselverwaltungen in Ostfriesland. Betriebe aus der Wirtschaft sind in dieser Auswertung nicht enthalten.
  • Einzelne Websites werden bewusst nicht genannt. Der Report zeigt nur zusammengefasste Werte – niemand soll durch diese Auswertung angreifbar werden.

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